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Änderungen in der Immobilienbesteuerung

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Änderungen in der Immobilienbesteuerung

Der Steuersatz wird ab 2016 von bisher 25% auf 30% angehoben und der im Jahre 2012 eingeführte Inflationsabschlag wieder abgeschafft.

Diese Änderungen werden ab 2016 zu teilweise empfindlichen Erhöhungen im Bereich der Immobilienertragsteuer führen.
Nur bei der Regelbesteuerung (Einkünfte aus einer Grundstücksveräußerung sind aufgrund einer Beantragung des Steuerpflichtigen nicht nach dem besonderen Steuersatz von 25% (ab 2016 30%) zu beurteilen, sondern ist der allgemeine progressive Steuertarif anzuwenden) können Veräußerungskosten (die sind in § 30 Abs 3 EStG abschließend geregelt) abgesetzt werden. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die Kosten der Selbstberechnung oder Mitteilung der Immobilienertragsteuer sowie um Kosten aus einer allfällig durchzuführenden Vorsteuerberichtigung.

Nicht abgezogen können hingegen Vermittlungsprovisionen, Inseratkosten, Vertragserrichtungs- bzw. Rechtsanwaltskosten, Kosten für Bewertungsgutachten sowie für die Erstellung eines Energieausweises. Der Inflationsabschlag gilt daher nur noch für Veräußerungen bis einschließlich 31.12.2015 und kann auch nicht mehr für die Jahre vor Inkrafttreten der Steuerreform am 01.01.2016 geltend gemacht werden.


Mag.Dr. Erich Keber Rechtsanwalt

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