Serbische Umweltministerin auf Stippvisite in Wien

© Rebernig/Stelzer v.l.n.r.: Georg Rebernig, Snezana Bogosavljevic-Boskovic, Andrä Rupprechter, Violeta Philippitsch (Umweltbundesamt-Expertin) und Christian Brawenz (österr. Umwelt- und Agrarattache in Serbien)

Wien, 1. Oktober 2015 – Die serbische Umweltministerin Snezana Bogosavljević-Bošković kam von 28.-29. September für Treffen mit Umweltminister Andrä Rupprechter nach Wien, um sich unter anderem über die Erfahrungen Österreichs mit biologischer Landwirtschaft und Abfallthemen auszutauschen. Auf dem Programm stand auch ein Termin mit Umweltbundesamt-Geschäftsführer Georg Rebernig, mit dem die Ministerin aktuelle Umweltthemen auf dem Westbalkan und die Fortschritte bei der Anpassung an die EU-Umweltstandards diskutierte. Diese Themen standen auch im Mittelpunkt eines Treffens zwischen Umweltbundesamt-ExpertInnen und den Leiterinnen und Leitern sowie hochrangigen VertreterInnen von Umweltagenturen und Umweltministerien aus der Region, das in der Woche vor dem Besuch der Ministerin stattfand.

© Tanja Messner Michael Häupl mit Snezana Bogosavljević-Bošković

Bei Wiens Bürgermeister Michael Häupl informierte sich Snezana Bogosavljević-Bošković im Zuge ihres Wien-Besuchs über die Erfahrungen der Stadt im Bereich Smart City und über die nachhaltige Stadtentwicklung. Von besonderem Interesse für die Ministerin waren der Einsatz Erneuerbarer Energien, moderne Umwelt-Technologien und grünes Wachstum.

Das Umweltbundesamt ist als größte österreichische ExpertInnenorganisation in allen Umweltthemen ein wichtiger internationaler Partner, auch und gerade für Serbien. „Wir bauen seit vielen Jahren stabile, tragfähige Beziehungen zwischen Staaten und Institutionen auf, um mit unserem Fachwissen die Umweltqualität in ganz Europa nachhaltig zu verbessern.“, betont Geschäftsführer Georg Rebernig. „Dieser Besuch in Wien trägt entscheidend dazu bei, außen-, wirtschafts- und umweltpolitisch, einen gemeinsamen Weg für die Annäherung und den Beitritt zur EU zu finden.“

Weitere Informationen:

Sabine Enzinger, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel.: 01/31304-5488

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